White-Label-Konfiguration

Eine White-Label-Instanz ist mehr als eine neue Hülle. Das Erscheinungsbild ist die eine Hälfte, die Konfiguration die andere. Fast alles, was die Plattform tut, steuern Sie über eine Einstellung.

Wir gehen die Bereiche einzeln durch, vom Hostnamen über die Anmeldung bis zum Meetingraum.

Was sehen Ihre Teilnehmenden von uns?

Die Instanz läuft unter Ihrem eigenen Hostnamen, und das Produkt trägt in der ganzen Oberfläche Ihren Namen. Einladungen und Benachrichtigungen verlassen Ihren eigenen Mailserver, mit Ihrem Absendernamen und Ihrer Adresse.

Sie legen fest, auf welcher Seite ein Gast nach dem Meeting landet, welche Support-Adresse bei Fragen erscheint und welche Rechtstexte und welches Impressum gelten. Nichts, was bei Teilnehmenden ankommt, trägt unseren Namen.

  • Ihr Hostname und Ihr Produktname
  • Ihr SMTP-Server, Absendername und Adresse
  • Ihre Support-Adresse und Ihr Impressum
  • Ihre Zielseite, wenn ein Meeting endet

Wie melden sich Ihre User an?

Wie sich Menschen anmelden, entscheiden Sie und nicht wir. Sie binden SAML Single Sign-on mit Ihrem Identity Provider an, lassen Passwörter von Ihrem eigenen Service prüfen, lassen User, die bereits in Ihrem Intranet angemeldet sind, die Anmeldung überspringen, oder nutzen die Konten der Plattform mit Zwei-Faktor-Authentifizierung. Regeln wie die minimale Passwortlänge und die Dauer einer Session richten wir auf Anfrage für Sie ein.

Gleich daneben liegen die Compliance-Einstellungen, und dort beginnt ein Beschaffungsgespräch meistens. Sie entscheiden, ob E-Mail-Adressen in Einladungen standardmässig verborgen bleiben und ob Meeting-Themen überhaupt mit den Nutzungsstatistiken gespeichert werden. Passwörter und API-Schlüssel gibt die Plattform nie heraus: Wer die Konfiguration liest, sieht an ihrer Stelle einen Platzhalter. Ändern können Sie sie trotzdem, ohne dass der gespeicherte Wert je sichtbar wird.

Die Einstellungen zu Anmeldung und Sicherheit beschreibt das White-Label-Administrator Handbuch im Detail.

  • SAML Single Sign-on oder Ihr eigener Login-Service
  • Zwei-Faktor-Authentifizierung
  • E-Mail-Adressen verborgen in Einladungen
  • Meeting-Themen aus Statistiken heraushalten
  • Passwörter und Schlüssel nur maskiert

Was Sie im Meetingraum einstellen

Kein Bereich hat mehr Einstellungen als der Raum. Sie legen fest, welche Authentifizierung ein Meeting verlangt, ob Telefoneinwahl und Aufzeichnung standardmässig zur Verfügung stehen, ob Teilnehmende die Videoqualität erhöhen dürfen und was in einem «off the record» geführten Meeting mit den Namen der Teilnehmenden geschieht. Selbst die Töne beim Eintreten und beim Schliessen des Raums sind eine Einstellung.

Sie können auch Ihr eigenes Werkzeug in den Raum holen. Als Custom Tool stellen Sie Ihre eigene Webseite neben das Video und beschriften sie selbst. So ergänzen Teilnehmende ein Dossier, eine Checkliste oder ein Bestellformular, ohne das Meeting zu verlassen. Wie das technisch funktioniert, steht unter Meetingraum-Widgets.

Auch beim KI-Assistenten entscheiden Sie. Sie schalten ihn ganz ab oder richten ihn auf Ihren eigenen Endpunkt. Das ist der Weg, wenn der Assistent nichts an einen Dienst senden darf, den Sie nicht freigegeben haben.

Jede Einstellung des Meetingraums listet das Handbuch unter Sitzungsraum und Webinar.

  • Authentifizierung für den Zutritt
  • Videoqualität und Geräteverhalten
  • Telefoneinwahl und Aufzeichnung als Standard
  • Ihr eigenes Werkzeug neben dem Video
  • Der KI-Assistent aus, oder auf Ihrem Endpunkt
Alle Funktionen

Wer entscheidet was, und was erben die Stufen darunter?

Dieser Abschnitt betrifft Vertriebspartner. Wenn Sie nur eine einzige Instanz haben, können Sie ihn überspringen. Instanzen sind in Stufen angeordnet: Distributoren, darunter Reseller, und unter jedem Reseller seine White-Label-Instanzen.

Massgebend ist der Wert, den die Instanz selbst hat. Fehlt er, gilt der Wert des Resellers, dann der des Distributors, zuletzt unser Standardwert. Eine neue Instanz erbt damit alles, und Sie setzen nur die wenigen Werte, die sich unterscheiden. Erst das macht eine unbegrenzte Zahl von Instanzen praktikabel, denn für eine neue kopieren Sie keine Konfiguration.

Wo ein Wert für eine Stufe unter Ihnen gelten muss, sperren Sie ihn für diese Stufe, und deren Administratoren können ihn nicht mehr ändern. Kaufmännische Bedingungen, etwa die Kapazität, die Sie an Ihre Kunden weitergeben, ergeben sich aus Ihrer Vereinbarung mit uns und nicht aus einer Einstellung. Das Handbuch erklärt Vererbung und Sperren im Detail.

  • Distributor, Reseller und Instanz
  • Alles erben, nur Abweichungen setzen
  • Wert sperren für eine Stufe unter Ihnen
  • Kaufmännische Bedingungen per Vereinbarung
Veeting Partners

Wie viel Arbeit ist das vor dem Start?

Vor dem Start fällt keine an. Jede Einstellung hat einen Standardwert, eine Instanz ist also von der ersten Minute an konfiguriert. Leer bleibt nur, was niemand ausser Ihnen liefern kann, etwa Ihr eigener Mailserver oder Ihr Zertifikat. Die meisten Kundinnen und Kunden bleiben bei unseren Voreinstellungen und ändern nur wenige Werte.

Diese Seite ist auch keine Aufgabenliste. Sie zeigt, dass eine Anforderung, die einmal vom Normalfall abweicht, eine Einstellung bleibt und kein Entwicklungsprojekt wird. Wenn Sie eine bestimmte Vorgabe erfüllen müssen, sprechen Sie mit uns — wir sagen Ihnen, ob es dafür schon eine Einstellung gibt.

Manche Einstellungen nehmen wir auf Anfrage für Sie vor, etwa die Hosting-Region, Sitzungsgrössen oder Ihr eigenes Layout des Meetingraums. Das White-Label-Administrator Handbuch beschreibt jede Einstellung, die Administratoren selbst ändern können, und listet jene, die wir auf Anfrage einrichten.

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