Eine White-Label-Instanz ist mehr als eine neue Hülle. Das Erscheinungsbild ist die eine Hälfte, die Konfiguration die andere. Fast alles, was die Plattform tut, steuern Sie über eine Einstellung.
Wir gehen die Bereiche einzeln durch, vom Hostnamen über die Anmeldung bis zum Meetingraum.
Die Instanz läuft unter Ihrem eigenen Hostnamen, und das Produkt trägt in der ganzen Oberfläche Ihren Namen. Einladungen und Benachrichtigungen verlassen Ihren eigenen Mailserver, mit Ihrem Absendernamen und Ihrer Adresse.
Sie legen fest, auf welcher Seite jemand nach dem Meeting landet, welche Support-Adresse bei Fragen erscheint und welche Rechtstexte und welches Impressum gelten. Nichts, was bei Teilnehmenden ankommt, trägt unseren Namen.
Kein Bereich hat mehr Einstellungen als der Raum. Sie legen fest, welche Authentifizierung ein Meeting verlangt, ob Telefoneinwahl und Aufzeichnung standardmässig zur Verfügung stehen, ob Teilnehmende die Videoqualität erhöhen dürfen und was in einem «off the record» geführten Meeting mit den Namen der Teilnehmenden geschieht. Selbst die Töne beim Eintreten und beim Schliessen des Raums sind eine Einstellung.
Sie können auch Ihr eigenes Werkzeug in den Raum holen. Als Custom Tool stellen Sie Ihre eigene Webseite neben das Video und beschriften sie selbst. So ergänzen Teilnehmende ein Dossier, eine Checkliste oder ein Bestellformular, ohne das Meeting zu verlassen. Wie das technisch funktioniert, steht unter Meetingraum-Widgets.
Auch beim KI-Assistenten entscheiden Sie. Sie schalten ihn ganz ab oder lassen ihn auf Ihrem eigenen Endpunkt mit Ihrem eigenen Modell laufen — das ist der Weg, wenn der Assistent nichts an einen Dienst senden darf, den Sie nicht freigegeben haben.
Dieser Abschnitt betrifft Vertriebspartner. Wenn Sie nur eine einzige Instanz haben, können Sie ihn überspringen. Die Plattform hat vier Stufen — zuoberst das System, darunter Distributoren und Reseller, zuunterst jede einzelne White-Label-Instanz.
Massgebend ist der Wert, den die Instanz selbst hat. Fehlt er, gilt der Wert des Resellers, dann der des Distributors, zuletzt der des Systems. Eine neue Instanz erbt damit alles, und Sie setzen nur die wenigen Werte, die sich unterscheiden. Erst das macht eine unbegrenzte Zahl von Instanzen praktikabel, denn für eine neue kopieren Sie keine Konfiguration.
Wo ein Wert auf allen Stufen darunter gelten muss, sperren Sie ihn. Eine gesperrte Einstellung ist nicht bloss ein Hinweis. Auf den Stufen darunter verschwindet sie aus der Verwaltung, wer sie trotzdem direkt setzen will, wird abgewiesen, und zur Laufzeit gilt der Wert der übergeordneten Stufe. Kaufmännische Einstellungen folgen derselben Regel — wer eine White-Label-Instanz nutzt, aktiviert die eigene Verrechnung nicht selbst.
Vor dem Start fällt keine an. Jede Einstellung hat einen Standardwert, eine Instanz ist also von der ersten Minute an konfiguriert. Leer bleibt nur, was niemand ausser Ihnen liefern kann, etwa Ihr eigener Mailserver oder Ihr Zertifikat. Die meisten Kundinnen und Kunden bleiben bei unseren Voreinstellungen und ändern nur wenige Werte.
Diese Seite ist auch keine Aufgabenliste. Sie zeigt, dass eine Anforderung, die einmal vom Normalfall abweicht, eine Einstellung bleibt und kein Entwicklungsprojekt wird. Wenn Sie eine bestimmte Vorgabe erfüllen müssen, sprechen Sie mit uns — wir sagen Ihnen, ob es dafür schon eine Einstellung gibt.
Sprechen Sie mit unserem Team über Ihre Pläne.